SoLawi Erfurt sucht Menschen ...

... die sich Boden, Arbeit und Ernte teilen

Solidarische Landwirtschaft (Regionale Vertragslandwirtschaft) kann in vielen Organisationformen betrieben werden. Der Beitrag SoLaWi als Verein.pdf beschäftigt sich ausführlich mit den rechtlichen und steuerlichen Aspekten der Organisation als Verein. Der folgende Artikel enthält einen Überblick, der allen Betriebsformen gemeinsamen Merkmale.

Ziel der Solidarischen Landwirtschaft (Regionalen Vertragslandwirtschaft) ist die gemeinsame Selbstversorgung durch Unterstützung von landwirtschaftlichen Betrieben oder durch den Betrieb eigener Landwirtschaft. Lebensmittel sollen nicht in den Markt, sondern in einen eigens organisierten Wirtschaftskreislauf einfließen. Die TeilnehmerInnen verpflichten sich, monatliche Zahlungen auf Grundlage einer zuvor aufgestellten Jahresbedarfsrechnung vorzunehmen. Dafür erhalten sie zumeist wöchentliche Ernteanteile und Erzeugnisse aus der Produktion des Hofes.

In der solidarischen Landwirtschaft wird der errechnete Jahresbedarf durch eine sogenannte Bieterrunde von den Mitgliedern aufgebracht. Ein 'leistungsfähiges Mitglied' trägt demnach eine höhere Bieterlast als ein weniger 'leistungsfähiges Mitglied'. Darüber hinaus ist die ehrenamtliche Mitarbeit bei höfischen Aktivitäten, beispielsweise die Hilfe bei landwirschaftlicher Arbeit, Reparaturen, Lebensmittelverteilung und Ähnlichem zumeist erwünscht, manchmal sogar zwingend. (zitiert aus Agrarrecht 2-2015 Seite 41)

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