Pippi Pflanzstrumpf

Die Gärtnerinnen

Wir sind die Gärtnerinnen und bauen das Gemüse für die Solidarische Landwirtschaft Erfurt an.

„Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.“ – Margaret Mead

Andrea: Ich arbeite seit drei Jahren als Quereinsteigerin im Gemüseanbau und habe davon zwei Jahre den Gemüseanbau in Plumvillage, einer buddhistischen Gemeinschaft in Frankreich, aufgebaut. Seit letztem Jahr bin ich wieder zurück in Deutschland und freue mich bei diesem engagierten und inspirierenden Projekt mitwirken zu können. Mir macht es einfach sehr viel Freude mit dem Land und den Pflanzen zu arbeiten.

Das vielleicht spannenste an Solidarischer Landwirtschaft ist für mich, dass wir einfach anfangen können die Welt zu verändern, ohne darauf zu warten, dass es jemand anderes macht. Daneben arbeite ich für noch in einem kleineren Projekt als Koordination für das Bundesnetzwerk Solidarische Landwirtschaft e.V.

Andrea

Jule: Während meines Studiums in Witzenhausen (Ökolandbau) habe ich die Solawi Gemüsekollektiv Dorfgarten in Hebenshausen zwei Jahre als Gärtnerin mitgestaltet. Danach hat es mich immer wieder an neue Orte gezogen, wo ich die Möglichkeit hatte, u.a. verschiedene Gärtnereien in unterschiedlichen Regionen kennenzulernen. Seit einigen Jahren bin ich v.a. im Bildungsbereich im Netzwerk Solidarische Landwirtschaft aktiv. Ich wollte gern wieder selbst aktiv in einem Solawi-Projekt mitzuwirken und bin dann im Juli zur Solawi Erfurt dazugestoßen. Ich freue mich, dass an so vielen Orten Solawis entstehen und damit Menschen ihre Versorgung mit Lebensmitteln wieder selbst in die Hand nehmen

Jule

„Solidarische Landwirtschaft ist für mich ein gangbar-spannender Weg, um Alternativen in die Praxis umzusetzen.“

Maria: Ich arbeitete im letzten Leben als Geologin auf Seiten der Düngemittelindustrie, kam dann über globalisierungskritische Literatur und das Netzwerk Attac zum dem Schluss, dass es Alternativen zum bestehenden (Wirtschafts-)System gibt.

Mein anschließendes Gartenbaustudium an der FH Erfurt habe ich genutzt, um möglichst viel im ökologischen und solidarischen Gemüsebau zu lernen. Seit 2018 arbeite ich in der Gemüsewerkstatt Grünschnabel in Cobstädt (Gemeinde Drei Gleichen) und freue mich jeden Tag darauf, in einem tollen Kollektiv draußen zu arbeiten.

Maria